Ad Clicks : Ad Views : Ad Clicks : Ad Views : Ad Clicks : Ad Views :
NEWS SMART

Here you will find everything about smart and technology

Smartphone reicht nicht für ein gutes Foto der Mondfinsternis

/
/
/
34 Views

 104 Minuten Mondfinsternis – und dazu noch ein Blutmond, weil gleichzeitig Vollmond ist! Dieses Himmelsspektakel darf man sich nicht entgehen lassen Doch wie macht man ein gutes Foto von dem nächtlichen Ereignis? «Mit einer Handykamera kommt man nicht weit, der Mond ist darauf höchstens als farbiger Kreis zu erkennen», sagt BLICK-Fotograf Thomas Meier «Und wenn man an den Mond heranzoomt, wird das Foto nur noch schlechter» Auch ein Selfie mit dem Blutmond gibt nicht viel her «Die Frontkamera verschlechtert die Aufnahme, und der Mond wäre nur als weisser Punkt zu erkennen», erklärt Meier  Will man die Mondstruktur erkennen und eine Nahaufnahme des Mondes haben, muss ein richtiger Fotoapparat her – am besten eine digitale Spiegelreflexkamera oder sogar eine Vollformatkamera Mit einem Teleobjektiv mit mindestens 200 Millimeter Brennweite – «je grösser, desto besser», sagt Meier  «Damit das Bild nicht verwackelt, muss man die Kamera auf ein Stativ stellen und den Selbstauslöser einstellen», rät Fotograf Meier «Die Belichtungszeit muss möglichst kurz gewählt werden

Der Mond bewegt sich und verschmiert bei längerer Belichtung die Aufnahme » Und nicht vergessen: kein Blitz – die Automatik wenn nötig abschalten  «Am schönsten dokumentiert man die Mondfinsternis mit einem Foto alle paar Minuten», sagt Meier So könne man sehen, wie die Helligkeit stetig abnimmtDer beste Ort Für ein gutes Foto brauchts allerdings auch einen guten Standort Am besten raus aus der Stadt auf eine Anhöhe oder einen Berg gehen, rät Daniel Karbacher (61), Astronom bei der Urania-Sternwarte Zürich  «Dort ist die Sicht nach Osten frei, und es gibt wenig andere Lichtquellen, die stören »  Der beste Zeitpunkt Die totale Mondfinsternis dauert von 2130 Uhr bis 2314 Uhr 104 Minuten lang ist der Mind komplett im Schatten der Erde und erscheint rötlich bis bräunlich Das Spektakel beginnt aber schon am frühen Abend, wenn sich der Mond ab 19

13 Uhr immer tiefer in den Schatten der Erde bewegt Ganz Schluss ist am Samstag um 129 Uhr, wenn der Mond den Schatten wieder komplett verlassen hat  Die beste Ausrüstung Eine Schutzbrille ist für die Beobachtung der Mondfinsternis nicht nötig, die brauchts nur bei Sonnenfinsternissen «Es blendet nicht, sondern ist dunkel», beruhigt Astronom Karbacher Wer die Konturen und Krater des Mondes genauer sehen will, muss ein Fernglas mitnehmen Den Mond hautnah sehen kann man am besten in einer Sternwarte durch ein grosses Teleskop

Source: Youtube

This div height required for enabling the sticky sidebar